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L-X

               

 


Fachwörter die Ihnen begegnen können

A A
akut plötzlich auftretend, schnell verlaufend
akzeleriert beschleunigt; die akzelerierte Phase bei der CML ist ein Krankheitsabschnitt, indem die Befunde und Symptome sich deutlich zunehmend verschlechtern
Allele verschiedene, alternative Merkmale, die auf einen Genort kodiert sein können. Jedes Individuum hat auf jedem der beiden Chromosomen jeweils ein Allel: z.B. A und B bei der Blutgruppe AB
  allogen fremd; bei der allogenen Knochenmarktransplantation erhält der Patient Knochenmark von einem "fremden" Spender, d.h. von einer anderen Person, mit der der Kranke durchaus verwandt sein kann
Alopezie Haarausfall
Aminosäure organische Säure, in deren Kohlenstoffgerüst ein oder mehrere Wasserstoffatome durch eine Aminogruppe (-NH2) ersetzt sind. Aminosäuren sind die Bausteine der -> Peptide und -> Proteine
  Anamnese Vorgeschichte einer Krankheit, d.h. die darauf bezüglichen Angaben des Patienten (Eigenanamnese) oder seiner Umgebung (Fremdanamnese)
  Anämie Vorgeschichte einer Krankheit, d.h. die darauf bezüglichen Angaben des Patienten (Eigenanamnese) oder seiner Umgebung (Fremdanamnese)
Anämie Blutarmut; die roten Blutkörperchen, das Hämoglobin oder das gesamte Blutvolumen ist vermindert
Angiographie Darstellung der Gefäße
  Antagonisten Gegenspieler (Muskeln, Nerven, Substanzen). Pharmakologisch sind Antagonisten Stoffe, die die Wirkung anderer Substanzen, z.B. Vitamine oder Gifte, behindern oder aufheben
Antibiotikum Medikament, das in den Stoffwechsel von Bakterien eingreift und so deren Vermehrung hemmt oder diese abtötet (z.B. Penicillin). Es gibt auch -> zytostatisch wirksame Antibiotika
  Antigen eine Substanz, die vom Körper als fremd erkannt wird und auf die der Körper abwehrend - durch Antikörperproduktion - reagiert
  Antikörper Bluteiweißsubstanzen, die mit Bakterien, anderen Mikroorganismen und Fremdstoffen reagieren und diese neutralisieren
  Antimetabolite Stoffe, die aufgrund ihrer chemischen Ähnlichkeiten mit bestimmten Stoffen - hier vor allem Nukloetide - im Stoffwechsel deren Platz einnehmen und so bestimmte Stoffwechselvorgänge behindern
Aplasie Abfall der Blutwerte
  Applikation Verabfolgung einer heilenden Maßnahme, z.B. eines Medikaments: parenterale Applikation "am Darm vorbei", unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts, z.B. Zufuhr von Medikamenten als intravenöse (i.v.), subcutane (s.c.) oder intramuskuläre (i.m.) Injektion in eine Vene, unter die Haut bzw. in einen Muskel; orale Applikation: Gabe von Medikamenten (Tabletten , Säften, Pulver, Tropfen o.ä.) durch den Mund
Arterie Schlagader; Blutgefäß, das vom Herzen in die Gewebe führt
  autolog körpereigen; bei der autologen Knochenmarktransplantation erhält der Patient zuvor ihm selbst entnommenes und vorbehandeltes Knochenmark
autonom eigenständig, z.B. autonomes Nervensystem, dadurch werden automatische und unwillkürliche Funktionen, wie die Atmung, gesteuert
Abdomen Bauch
abdominalis Zum Bauch gehörend
Abduktion Wegführen eines Körperteils von der Medianebene
Adaption Anpassung
Addukion Bewegung eines Körperteils in Richtung der Medianebene
Adhäsion Anhaftung
Adipositas Fettsucht
Adipozyten Fettzellen
Adnexe Anhänge
Akromion Schulterspitze
Ala Flügel
Allantois

Harnsack

alveolaris Im Bereich der Lungenbläschen
Amnion Die innerste der Eihäute
amorph ungeformt
Anastomose Einmündung,Verbindung
Angulus Winkel
Antebrachium Unterarm
anterior vorne
Anulus,anularis Ring,ringförmig
Apertura

Öffnung

Appendektomie Operation bei Blinddarmentzündung
Arachnoidea Spinnwebenhaut
Arcus Bogen
Arcus zygomaticus Jochbogen
Articulatio, articularis Gelenk, zum Gelenk gehörend
artikulär Die Gelenke betreffend
ascendens aufsteigend
Atlas 1. Halswirbel
Atrophie Rückbildung eines Organs oder Gewebe
Axilla, axillaris Achselhöhle, zur Achselhöhle gehörend
Axis 2.Halswirbel
Azidose Störung des Säure-Basen-Haushaltesmit  Abfall des ph-Werts

B

B

  benigne gutartige (z.B. bei -> Tumoren)
  Biopsie Entnahme von Gewebe zur mikroskopischen Untersuchung
  Blasten weiße, unreife (frühe) Blutzellen
  Blastom Gewebsneubildung oder Geschwulst
  Blutbild verschiedene Untersuchungen der einzelnen Blutkomponenten. Diese Tests sind wichtig für die Diagnose und die Behandlung
  Blutgruppen

bestimmungen

as Blut eines Menschen kann verschiedenen Blutgruppen zugeordnet werden, die sich nach bestimmten Faktoren richten (wie z.B. Faktor A, B, AB oder 0; darüber hinaus gibt es auch verschiedene Unterfaktoren). Vor Bluttransfusionen muß immer erst die Blutgruppe des Patienten festgestellt werden, damit das Empfängerblut sich mit dem Spenderblut verträgt -> Kreuzprobe
  Basis,basilaris Grundfläche,zur basis gehörend
  bilateral beidseitig
  Brachium,brachialis Arm,zum Arm gehörend
  brevis kurz
  Bride Verwachsungsstrang
  Bulbus oculi Knollenförmige Verdickung
  Bursa Beutel,Tasche
 

C

C

  Carcinom > siehe Karzinom
  Chemotherapie Behandlungen mit krebszerstörenden Medikamenten (-> Zytostatika). Allgemein spricht man auch von Therapien mit chemisch synthetisierten Medikamenten.
  chronisch über lange Zeit bestehend und anhaltend
Computertomographie auch CT genannt) computergesteuerte Schichtaufnahmen von Körperteilen
  Cortison -> Glukokortikoide
  Calcaneus Fersenbein
  Caput Kopf
  Carpus Handgelenk,Handwurzel
  Cauda Schwanz,Endabschnitt
  Cavum,cavernosus Höhle,höhlenreich
  Centrum,centralis Mittelpunkt,im Mittelpunkt liegend
  Cerebellum,cerebelaris Kleinhirn,zum Kleinhirn gehörend
  Cerebrum,cerebralis Großhirn,zum Großhirn gehörend
  Cervix,cervicalis Hals,zum Hals gehörend
  chondral knorpelig
  Chondroklasten Knorpelabbauende Zelle
  Chorda doralois Frühembryonales Achsenorgan
  Chorion Zottenhaut,mittlere Eihaut
  Circumferentia Umfang
  Cisterna Zisterne,Wasserbehälter
  Clinoideus lagerähnlich
  coeliacus Zur Bauchhöhle gehörend
  Collum Hals
  Colon Grimmdarm (Hauptteil des Dickdarms)
  Corpus,corporis Körper,zum Körper gehörend
  Costa,costalis Rippe, zu den Rippen gehörend
  Cranium,cranialis Schädel,zum Schädel gehörend
  Cribrosus Siebartig
  Crista Leiste,Kante,Kamm
  Crista galli

Hahnenkamm

  Crista iliaca Darmbeinkamm
  Crus Schenkel
D D
Diagnose richtige Erkennung und Benennung einer Krankheit aufgrund der -> Anamnese und der Untersuchung
  Differenzierung Ausreifung und Spezialisierung von Zellen und Geweben mit dem Ziel eine bestimmte Funktion auszuüben: z.B. Differenzierung unreifer -> Blasten zu reifen -> Leukozyten
dorsal um Rücken gehörig oder zum Rücken gerichtet
  Dosis festgelegte Menge, z.B. bei Arzneimitteln oder Röntgenstrahlen (Strahlendosis)
  Dysfunktion unangemessen oder nicht richtig arbeitend
  Dysplasie Fehlbildung, Fehlentwicklung
  Dyspnoe Atemstörung, Atemnot
  Dehiszenz Spaltbildung, Auseinanderweichen
  Dehydratation Austrocknung
  Depolarisation Partielle Entladung
  Dermatom Von einer Spinalnervenwurzel versorgtes Hautgebiet
  Dermis Lederhaut
  Descensus ,dencensus Absteigen, der absteigende Ast
  desmal Bandartig,ein Band Betreffend
  dexter Rechts
  Diaphragma Scheidewand, Zwerchfell
  Diaphyse Mittelstück der Röhrenknochen
  Diffusion Bewegung eines Stoffes zum Ort seiner niedrigen Konzentration
  Discus intervertebralis Bandscheibe
  Dissektion Spaltung,Zerschneidung,Entfernung  von Weichteilgewebe
  distal Weiter vom Rumpf entfernt liegend
  Distorision Verstauchung, Zerrung
  Dorsum ,dorsalis Rücken,rückwärts liegend
  Ductus Gang
  Duodenum ,duodenalis Zwölffingerdarm ,zum Zwölffingerdarm gehörend
  Duplikatur Verdoppelung
  Dura mater Harte Hirnhaut
  Dysfunktion Funktionsstörung
 

E

E

  Erythrozyten rote Blutkörperchen, auch Ery´s genannt
  Exzision Herausschneiden von Gewebe
  Ecoute-Test Faszientest,die dem der Osteopath in die Gewebe „hineinhört“, um deren Mikrobewegungen zu spüren; abgeleitet vom frz. „ecouter“  für zuhören, in der engl. Literatur als „listening“ bezeichnut
  Ektoderm Äußeres Keimblatt
  Embryo Leibesfrucht während der ersten zwei Schwangerschaftsmonate (Phase der Organentwicklung)
  Embryoblast Innere Zelllage des Keimbläschens
  Endometrium Schleimhaut der Gebärmutter
  Entoderm Inneres Keimblatt
  Epicondylus Der auf dem Knorren gelegene Forsatz
  Epidermis Oberhaut
  Epiglottis Kehldeckel
  Epiphyse Endstücke der langen Röhrenknochen
  epiploicus Zum großen Netz gehörend
  Epithel Zellverband,der inneren oder äußeren Körperoberflächen bedeckt
  Excavatio Aushöhlung
  Extension Streckung
  Extensoren Streckmuskeln
  Extraembryonales Zölom Chorionhöhle
F F
  Fibrosierung bindegewebige (faserige) Durchsetzung eines Organs
  Falx Sichel
  Fasciculus Bündel
  Faszie bindegewebige Hülle einzelner Organe,Muskeln oder Muskelgruppen
  Faszilitation

Bahnung

  Femur

Oberschenkelknochen

  Fetus Fäserchen
  Fibrille Leibesfrucht ab dem dritteSchwangerschaftsmonat (Phase des Wachstums und der Reife)
  Fibroblasten Vorstufen der Fibrozyten, produzieren Interzellularsubstanz
  fibrös bindegewebig, aus faserigem Bindegewebe bestehend
  Fibrozyten Bindegewebszellen
  Fibula, fibularis Wadenbein, zum Wadenbein gehörend
  Filum, filiformis Faden, fadenförmig
  Fissura Spalte
  Flexion Beugung
  Flexoren Beugemuskeln
  Flexura Biegung, Krümmung
  Fluktuation wellenförmige Bewegung
  Foramen Loch, Öffnung
  Fossa Grube
  G G
  genetisch vererbt, die Vererbung betreffend
Gewebe

durch spezifische Leistungen gekennzeichneter Verband gleichartig entwickelter Zellen

  Glukokortikoide  in der Nebennierenrinde produzierte, entzündungshemmende Hormone (z.B. Cortison) und von diesen abgeleitete synthetische Präparate (z.B. Prednison, Prednisolon, u.a.)
  Graft-versus-Host-

 Reaktion

Transplantat gegen Wirt Reaktion" ; die immunologische Reaktion von transplantiertem immunkomponentem Gewebe (z.B. Knochenmark) gegen den Transplantatempfänger
  Granula Körnchen in Leukozyten
  Granulozyten eine Gruppe der weißen Blutkörperchen
  gutartiger Tumor konzentriertes Wachstum von Zellen, das sich im Gegensatz zum bösartigen Tumor nicht auf andere Teile des Körpers ausdehnt
  Galea Helm, Haube
  Ganglion Nervenknoten
  Gaster, gastricus Magen zum Magen gehörend
  Gastrulation Becherkeimbildung
  Glandula thyrodea Schilddrüse
  gluteus

zum Gesäß gehörend

  Glykokalix dünne Schicht aus Polysacchariden an der Zelloberfläche
  Gonaden Keimdrüsen
  Granulation Krönung
  H H
  Hämatologie Lehre und Wissenschaft vom Blut
  Hämatopoese Blutbildung
  Hämoglobin der Bestandteil der roten Blutkörperchen, der Sauerstoff transportiert
 

Histologie

Lehre vom Feinbau der Körpergewebe; mikroskopische Untersuchungen von Gewebsproben
  HLA-Antigene (HLA = human leucocyte antigene) menschliches Leukozytenantigen, das eine individuelle Körperzelleigenschaft besitzt
  Hormon Wirkstoff, der durch innere Sekretion (= Ausscheidung) bestimmter Zellen und Organe in die Blutbahn übergeht und spezifische physiologische Wirkungen (z.B. Steuerung der Sekretion anderer Drüsen oder bestimmter Stoffwechselvorgänge) ausübt
  Hallux Großzehe
  Hämodynamik physiologische Bewegung des Blutes
  Hepar, hepaticus Leber, zur Leber gehörend
  Hernie Eingeweidebruch
  Hiatus klaffende Öffnung
  Hilus Eintrittstelle, Tor
  homogen einheitlich
  homolateral gleichseitig
  Homöostase Zustand des Gleichgewichts des inneren Milieus des Körpers
  Hemerus Oberarmknochen
  humoral Die Körperflüssigkeiten betreffend
  hyaloideus glasartig
  Hyperhidrose gesteigerte Schweißsekretion
  Hypertrophie Vergrößerung von Gewebe durch eine Zunahme des Zellvolumens bei gleichbleibender Zellzahl
  Hypohidrose verminderung Schweißsekretion
  Hypothenar Kleinfingerballen
  I I
  immunsuppressiv eine Immunantwort unterdrückend
Immunsystem das körpereigene Abwehrsystem gegen Krankheiten, welches aus bestimmten weißen Blutkörperchen und Antikörpern besteht
Immuntherapie Behandlung zur Stärkung der körpereigenen Abwehr
Infektion das Eindringen und Vermehren von krankheitserregenden Mikroorganismen im Körper
  Infusion intravenöse Zufuhr größerer Flüssigkeitsmengen evtl. mit Medikamenten, Nährstoffen o.ä. meist tropfenweise (Dauertropf)
  Injektion Einspritzung
intramuskulär i.m.), die Injektion eines Medikaments in den Muskel
  intrathekale Applikation Injektion von Medikamenten in den -> Liquor cerebrospinalis nach einer Lumbalpunktion
intravenös (i.v.), die Injektion eines Medikaments in die Vene
Isotope Abarten eines chemischen Elements mit gleicher Ordnungszahl (Kernladung) und daher gleichen chemischen Eigenschaften, aber verschiedener Massenzahl. Radioaktive Isotope unterscheiden sich von den stabilen Atomen eines Elements nur durch die Abgabe -> ionisierender Strahlen
  Ileum Krummdarm
  in vitro Im Reagenzglas, d.h. außerhalb des lebenden Organismus
  Incisura Einschnitt
  Induktion lat. hineinführen
  inferior weiter unten gelegen
  Inhibition Hemmung
  inter

zwischen

  Interstitium, interstitialis

Zwichenraum, im Zwischengewebe liegend

  Interzellularsubstanz

Synonym: extrazelluläre Matrix

  Inzision Einschnitt
 

Irritation

Reizung
 

Ischialgie

Schmerzen im Versorgungsbereich des N. ischiadicus
 

Isotope

unterschiedliche Atomarten des gleichen chemischen Elements
  J J
  Jejunum, jejunalis Leerdarm, zum Leerdarm gehörend
  K K
  Kapillaren kleinste Blut- und Lymphgefäße
  kardio- das Herz betreffend
  karzinogen krebserregend
  Karzinom Krebs, Tumor, bösartige Erkrankung
  Kernspintomogramm NMR) eine strahlenfreie sehr genaue Untersuchungsmethode, bei der körpereigene Stoffe durch starke Magnetfelder angeregt werden und die Molekülbewegungen über Computer gemessen und sichtbar gemacht werden können
  Knochenmark-punktion Entnahme von Knochenmarksgewebe zur Untersuchung der Zellen
  Knochenmark- transplantation Ersatz des kranken Patientenknochenmarks durch ein geeignetes Spenderknochenmark. In bestimmten Fällen als Therapie der bösartigen Erkrankung anzuwenden
Krebs allgemeiner Ausdruck für mehr als hundert verschiedene Krankheiten, die durch unkontrolliertes und unnormales Wachstum von Zellen entstehen
  Kreuzprobe Ein Labortest, der vor jeder Bluttransfusion gemacht werden muß, um festzustellen, ob sich das Empfängerblut mit dem Spenderblut verträgt
  Koronararterien Herzkranzgefäße
  kranial kopfwärts
  Kurvatur Krümmung
  kutan die Haut betreffend
  Webmaster Detlef Meissner   13.02.2007   Startseite

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